D/A
Abkürzung für Digital/Analog, z. B. D/A-Wandler.

D/A-Board
Digital/Analog-Wandlerkarte. Im Computer steckbare Audiokarte mit integrierten Wandlern, meist A/D und D/A mit entsprechenden Anschlüssen. Da die eingebaute (Mac) oder oft mitgelieferte (PC) Audiokarte meist einen mittleren Qualitätsgrad aufweist, ist es empfehlenswert, für Sample-Editing und Harddisk-Recording eine qualitativ bessere Audiokarte anzuschaffen, die auch weit mehr Möglichkeiten - sowohl in punkto Anschlüsse als auch bezüglich der Klangbearbeitung (DSP) - bietet.

D/A-Wandler
"/Analog-Wandler.

DAC
(sprich: "dagg"); engl. für Digital/Analog-Wandler (C = Converter = Wandler)

Dämpfung
Im Audiobereich. Masseinheit >;<<&) "nisch: Abschwächen des Klanges durch diverse Massnahmen wie Erhöhung des Luftwiderstandes, z. B. durch eine Wolldecke in der Bassdrum, Schallisolation an den Wänden, oder mechanische Kraftverminderung des Anschlages beim Klavier (Dämpfungspedal)
b) elektrisch: Spannungsverminderung durch Widerstände im Signalweg oder dämpfende Hüllkurvenverläufe.
Um eine nachfolgende Stufe nicht zu überlasten, müssen oft Dämpfungsglieder eingesetzt werden. So bieten viele Mischpulte eine zuschaltbare Kanaleingangsdämpfung von typisch -20 dB an.

Daisy Chain
engl.: Verkettung, Hintereinanderhängen von Geräten. In einer MIDI-Thru-Daisy-Chain können alle Geräte direkt vom Master (z. B. Computer oder Masterkeyboard) angesprochen werden. In einer SCSI-Verkettung ist sogar ein direkter Datenaustausch zwischen allen in der Kette vorhandenen Geräten möglich.

Damper
engl. Bezeichnung für das Fortepedal eines Klaviers bei elektronischen Instrumenten (Digital-Piano, Synthesizer). Statt der mechanischen Dämpfung steuert der Damper den MIDI-Controller "Sustain Pedal".

Damping
engl.: Dämpfung.

Darstellungsquantisierung
Um in einem kombinierten Sequenzer/Notenprogramm die Notendarstellung zu optimieren und das Bearbeiten der Notenausgabe zu erleichtern, werden die Notenwerte auf einen Raster von 1/32 oder 1/16 Note gelegt. Die eigentlichen MIDI-Daten werden dabei nicht verändert.

DASH
Von Sony entwickeltes Datenformat für die erste Generation digitaler Tonbandmaschinen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Systemen für digitale Tonaufzeichnung arbeitet DASH (= Digital A udio StationaryHead) nicht mit einem rotierenden, sondern mit einem stationären Tonkopf (= Stationary Head). DASH-Maschinen wurden auch von anderen Firmen in Lizenz gebaut (z. B. Studer), erlangten jedoch wegen ihres hohen Preises nicht den erwünschten Popularitätsstatus.

DAT
Eigentlich beinhaltet der mittlerweile eingebürgerte Name DAT (= Digital Audio Tape) nur die Bezeichnung der speziellen Kassette, die in einem DAT-Recorder verwendet werden kann. Von Sony entwickelt, arbeitet das Audiosystem mit einer sample rate von 48 kHz.
Der ursprüngliche Name R-DAT weist auf den rotierenden Tonkopf hin (vgl. DASH). In der Konstruktionsweise ist ein DAT-Gerät mit einem VHS-Videorecorder in Kleinstausführung vergleichbar.
Dass sich das DAT nicht wirklich breit durchsetzen konnte, verdanken wir nicht zuletzt der Musikindustrie, die zwei Jahre lang den Verkauf von DAT-Recordern verhindern konnte. Grund: Die ersten DAT-Geräte hatten keinen Kopierschutz und öffneten dadurch der Musikpiraterie Tür und Tor, denn digitale Daten in CD-Qualität können verlustfrei kopiert werden. Durch den Preisverfall der CD-R und der CD- wurde das DAT noch weiter in eine Nischenposition gedrängt.

DAT-Recorder
>;DA

& "

Data-Glove
engl.: Daten-Handschuh. Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten im Bereich MIDI-Eingabegeräte, wurden diverse Geräte entwickelt, die mit speziellen Sensoren ausgerüstet, bei Bewegung MIDI-Daten erzeugen.

data dump
Datentransport; gewöhnlich werden SysEx-daten (MIDI) übertragen oder gespeichert.

Data-Packet
Datenblock.Für den Datentransport (auch z. B. beim Versand von E-Mail) werden die Daten in einzelne Blöcke oder Pakete aufgeteilt, so wie auch beim MIDI-Dump.

Data-Suit
Siehe auch Data-Glove. Statt eines Handschuhs wird ein ganzer "Taucher"-Anzug mit Sensoren bestückt. Wird vor allem für Animationshilfen (Virtual Reality) aber auch für experimentelle Musik und als MIDI-Eingabegerät verwendet.

Datenbyte
Als Bestandteil eines MIDI-Befehls beinhaltet das Datenbyte den (veränderlichen) Wert der MIDI-Nachricht, während das Statusbyte die Information der Befehlsart trägt. Details dazu sind in den MIDI-Spezifikationen festgelegt. Beispiel: Das Datenbyte eines Program-Change-Befehls enthält die angepeilte Programm-Nummer.

Datenfilter
Unterdrückt die Übertragung von Daten, indem gewisse Datentypen ausgefiltert werden. Gehört zum Themenkreis wie die Datenreduzierung. Datenfilter im MIDI-Bereich unterdrücken z. B. überflüssige Aftertouch-Informationen. Somit kann Speicherplatz im Computer (oder Sequenzer) eingespart werden.

Datenkompression
Um Dateien verkleinern zu können (geringerer Speicherplatz, schnellerer Transport), wurden je nach Datentyp (Bilder, Musik, Software usw.) Kompressionsalgorithmen entwickelt, die im besten Fall bis zu 90% der Daten einsparen (MP3 speichert Audiodaten mit einer Kompression von ca. 1:10). Datenkompression sollte möglichst verlustfrei arbeiten, doch ist die mehrfache Kompression und Dekompression eines Files nicht ohne Qualitätseinbusse möglich (am klarsten ersichtlich bei JPEG-Bildern). Die rapide sinkenden Preise für Festplatten und RAM gestatten heute die unkomprimierte Speicherung grosser Audiodatenmengen.

Datenrate
>; Üb "

Datenreduktion
>; Daten "

Dauertonleistung
>; AusgangdB
Abkürzung für die Einheit Dezibel, mit der >;Dynamik ge

DC
a) Abk. für Direct Current (= Gleichstrom).
b) Abk. für Digitally Controlled (= digital gesteuert), etwa in DCA, DCF, DCO.

DCA
Im Gegensatz zum VCA wird ein DCA (= Digitally Controlled Amplifier) z. B. in einem Synthesizer durch einen digitalen und deshalb exakter definierbaren Wert gesteuert. Auf diese Weise ist die Ausgangslautstärke modulierbar und bringt Dynamik in den Klangablauf.

DCC
Als digitaler Nachfolger der analogen Compact Cassette (dem weitverbreitetsten Audiomedium überhaupt) von der Firma Philips entwickelt, erwies sich die DCC (= Digital Compact Cassette) trotz markttechnischen Vorteilen als Flop und wurde einige Jahre nach der Einführung vom Markt genommen.

DCF
Das digital gesteuerte (analoge) Filter (engl. DCF = Digitally Controlled Filter) ermöglicht eine programmierbare Dynamik der Klangfarbe eines Synthesizersounds.

DCO
Der digital gesteuerte (analoge) Oszillator (engl. DCO = Digitally Controlled Oscillator) in einem analogen Synthesizer ist zwar stimmstabiler, klingt durch die exaktere Steuerung jedoch auch etwas steriler als ein VCO.

DDD
>; AAA.

< &

De-Ess">Effektgerät. Eigentlich ein Kompressor, der für eine spezielle Aufgabe optimiert wurde, nämlich überbetonte Zisch- und Hisslaute aus dem Signal von Gesangs- und Sprachaufnahmen zu entfernen.
Zuerst wird in einem Hoch- oder Bandpassfilter der zu bearbeitende Frequenzbereich bestimmt, der danach die Pegelspitzen der Zischlaute absenkt. Filterbereich und Kompressionseinsatz sind meist regelbar.

Decay
Die zweite Phase einer typischen ADSR-Klanghüllkurve hat den etwas verwirrenden Namen "Ausklingphase". Die Decay-Phase bildet den Übergang zwischen dem Ende der Attackphase und dem Sustain-Level (Haltepegel) und ist zwar programmierbar, doch über die Tastatur nicht mehr zu beeinflussen.

Decay-Time
Dauer der Ausklingphase, >; Decay; Diese < in elektronisc&instrumenten programmie"

Decodierung
Gegenteil von Codierung. Mit einem Code versehene Informationen werden bei der Decodierung im Decoder wieder in ihre ursprünglich Form zurückverwandelt, z. B. digitalisierte Audiodaten werden im D/A-Wandler decodiert.

Decrement
Verminderung eines (digitalen) Wertes um einen Schritt.

Deemphasis
Restaurierung des ursprünglichen Frequenzgangs. Vor der Digitalisierung werden die Höhen eines Audiosignals zwecks Rauschverminderung angehoben (= Preemphasis). Die Deemphasis senkt die Höhen wieder entsprechend ab.

Default-Setting
Auch Factory-Setting, bezeichnet:
a) die werksseitige Grundeinstellung aller Parameter und Systemeinstellungen und/oder die unveränderten Soundbänke, die mit einem neuen Synthesizer ausgeliefert werden. Bei den meisten Synthesizern kann man mit einem Trick (z. B. Drücken einer aussergewöhnlichen Tastenkombination beim Aufstarten des Geräts) die Factory-Settings wieder herstellen. Dabei gehen dann allerdings die eigenen Anpassungen und Einstellungen verloren.
b) in einer Computersoftware die beim ersten Laden des Programms automatisch erzeugten Voreinstellung (Preferences), bevor diese den eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Delay
engl.: Verzögerung, Verzögerer. In diesem digitalen Effektgerät wird das Eingangssignal für eine einstellbare Zeit zwischengelagert und dann zum Ausgang geführt. Diese einmalige, zeitverschobene Wiederholung kann durch eine Schleifenschaltung (Feedback) beliebig oft wiederholt werden.
Weitere Parameter ermöglichen die Programmierung der Abklingzeit, was zu einem natürlich ausklingenden Echo führen kann. Diverse Geräte können tempomässig über MIDI oder ein manuell eingegebenes Tempo (Tap) gesteuert werden, was rhythmisch genaue Echos ermöglicht. Die meisten Multieffektgeräte bieten eine grosse Zahl vorprogrammierter Delay-Arten an.

Delta-Modulation
Audio-Digitalisierungsverfahren, das mit den Relationen der einzelnen Sample-Schritte und einer hohen Sampling-Rate arbeitet. Hat gegenüber der >;PCM-Technologie

Delta-Sigma-Modulation
Erweiterte Delta-Modulation, die durch automatische Anpassung der Sampling-Rate an die Beschaffenheit des Eingangssignals zu einer weiteren Datenreduktion führt.

Demo
engl. Kurzform für Vorführung (Demonstation).
a) Nicht vollwertige (veröffentlichungsreife) Audioaufnahme eines Interpreten oder einer Band, die einen Einblick in das Repertoire, den Sound und die Fähigkeiten geben und somit zu Auftrittsmöglichkeiten oder Recording-Verträgen führen sollte. Dank der immer günstiger werdenden Digitaltechnik können auch Klein- und Heimstudios hervorragend klingende Demos herstellen.
b) Funktion bei einem Klangerzeuger. Der abrufbare Demo-Song zeigt die Möglichkeiten des Instruments auf. Erfahrungsgemäss werden nur die wenigsten Besitzer je in der Lage sein, die im Demosong vorgeführten Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

Denominator
engl. Nenner in der normalen Bruchrechnung. In der Musiknotation Bezeichnung der Takteinheit (z. B. Achtel, Sechzehntel).

Depth
engl.: Tiefe, Stärke. Bezeichnet die Stärke der Modulation und deren Beeinflussung eines Klanges (beim Synthesizer z. B. LFO-Depth) oder auch die Stärke eines Effekt-Parameters, z. B. depth des Flange-Effekts.

Dequantize
engl.: Entquantisierung. In einem Sequenzer (-Programm): Aufhebung der Quantisierung. Wirkt sich auf die angewählte/aktivierte Spur oder Passage aus. Dequantisierung ist nicht in allen Sequenzerprogrammen möglich, da die Originaldaten möglicherweise nicht mehr vorhanden sind. Deshalb sind Programme vorzuziehen, die die Quantisierung ohne Datenveränderung vornehmen und somit jederzeit eine Quantisierungsänderung ermöglichen.

Desktop-Notation
>; Notendrucksoftwar

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Destinationengl.: Richtung, Ziel. In einem Synthesizer legt der Destination-Parameter das Ziel des Signals fest, d.h. welche Parameter beeinflusst werden sollen. Soll mit einem LFO die Lautstärke (VCA) geregelt werden, muss man beim LFO als Destination VCA eingeben. Die Destination-Möglichkeiten sind von Instrument zu Instrument verschieden.

Destruktives Editieren
Beim "zerstörenden Bearbeiten" werden die Originaldaten durch die Eingriffe direkt verändert und können nicht mehr wieder reproduziert werden. Deshalb sollte man vor einem destruktiven Editing-Eingriff ein Backup des Originals anlegen.

Detune
engl.: Verstimmen. Um zum Beispiel einen zusammengesetzten Klang lebendiger wirken zu lassen, kann man die Stimmen leicht gegeneinander verstimmen (±1 Cent), was Schwebungen erzeugt.

Device-Number
Dient der Gerätekennung.
a) Beim Computer die einem SCSI-Gerät zugeteilte Nummer (0 bis 7).
b) MIDI: Sind im gleichen MIDI-Verbund zwei identische Geräte (z. B. JV-1080) vorhanden, müssen sie zum individuellen SysEx-Datenaustausch identifizierbar sein und deshalb verschiedene Device-Nummern aufweisen. Oft ist die Device-Nummer identisch mit dem (Haupt-)MIDI-Kanal, auf den das Gerät eingestellt ist.

Dezibel
(= dB) Logarithmische Masseinheit in der Audiotechnik für die Angabe von Lautstärkeverhältnisse. >; Dynamik.

< <&>DFT
Abk. für Diskrete F"rtransformation (sprich Furiee). Mathematische Funktion, die ein gesampletes Audiosignal in sein Obertonspektrum zerlegt und die entsprechenden Sinusfunktionen als Koeffizienten bestimmt, die es später ermöglichen, das Originalsignal wieder herzustellen.
Auf dieser Grundlage wurden weitere Varianten dieser Transformationsart entwickelt, die eine rationellere und somit schneller Sample-Bearbeitung ermöglichen. (Joseph Fourier, franz. Mathematiker, 1768 bis 1830.) >;FFT

<

Diffu&all
In jedem Raum entsteht d"Reflexionen Diffusschall, der in unserem Gehör die Raumwahrnehmung mit auslöst. In programmierbaren Hallgeräten und Raumsimulatoren kann der Diffusschall meist separat geregelt werden.

Digit
engl.: Ziffer, einstellige Zahl.

Digital
lat.: mit den Fingern (= als Ziffer/Zahl dargestellt)

Digitale Audiotechnik
Klänge werden durch Zahlen repräsentiert

Digital Audio Stationary Head
>; DASH.

<

Digita&lay
>; Delay.

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Digital-P&
Digitalpianos arbeiten alle mit S"s. Doch gibt es hier sowohl in puncto technischen Aufwand als auch zugewiesenem Speicherplatz große Unterschiede. Obwohl Digital-Pianos seit ihrer Einführung enorme Verbesserungen erfahren haben, halten sie einem direkten Vergleich mit den Originalen (noch) nicht Stand. Doch bieten sie auch unübersehbare Vorteile wie (relativ einfache) Transportmöglichkeit, kein regelmässiges (teures) Stimmen notwendig, spielen (üben!) mit Kopfhörern möglich, MIDI-Schnittstelle, meistens zusätzliche Klänge sowie eingebaute Begleitautomaten.

Digital/Analog-Wandler
Der D/A-Wandler (auch DAC) konvertiert die digitalen Informationen zurück in eine analoge, elektrische Spannung (analoges Audiosignal) und ist somit das letzte Glied in einem digitalen Audiosystem vor der analogen Endstufe und den Lautspechern. Siehe auch A/D-Wandler.

Digitale Audioschnittstelle
Verbindungsglied zweier digitaler Audiogeräte, die den verlustfreien Datenaustausch ermöglicht. Die zwei gängigsten Schnittstellen-Formate sind AES/EBU und S/PDIF.
Daneben haben verschiedene Firmen Pseudostandards für die Mehrkanalübertragung entwickelt, von denen hier die 8-kanaligen ADAT (von Alesis) und TDIF (von Tascam) erwähnt sein sollen.

Digitale Aufzeichnung
Speicherung von digitalisierten Audiosignalen. Das Speichermedium kann ein Tonband sein, doch wird dieses mehr und mehr von Medien mit direktem Zugriff (Festplatten, optischen Platten, CD bzw. DVD) verdrängt, die das Arbeiten noch einfacher gestalten.
Vorteile der digitalen Aufzeichnung sind das Wegfallen
a)     von Gleichlaufschwankungen (Signalunterbrüche durch Lesefehler z. B. durch Erschütterung, wie man sie vom CD-Walkman her kennt, können mit einem gross dimensionierten Auslesespeicher korrigiert werden),
b)      von Bandrauschen, da nur Daten und kein eigentliches Audiosignal gespeichert werden,
c)     von Kopierverlusten, da nur Daten und kein Audiosignal kopiert werden. Da sich die digitale Audioaufzeichnung noch in einer rasanten Entwicklungs- und Verbesserungsphase befindet, dürften in den nächsten Jahren auch bessere Lösungen für Probleme wie Fehlerkorrektur und Datenverlust gefunden werden.

Digitale Bandmaschine
Im technischen Aufbau vergleichbar mit einer analogen Bandmaschine zeichnet ein digitales Bandgerät jedoch kein analoges Audiosignal, sondern Daten auf. Beispiele sind das ADAT-System von Alesis und die DA-Reihe von Tascam. Die meisten digitalen Bandmaschinen verfügen zudem über interne A/D- und D/A-Wandler.

Digitaler Synthesizer
Synthesizer, bei dem die analogen Bauteile für die Synthese durch digitale Funktionen ersetzt wurden.

Digitale Filter
Audiobaustein in digitaler Form. Im Gegensatz zu einem analogen Filter, das aus verschiedenen Elektronikteilen (Widerstände. Kondensatoren, Transistoren usw.) besteht, ist ein digitales Filter eine mathematische Formel, ein Algorithmus, der das Signal gezielt beeinflusst.

Digitaler Signal Prozessor
>; DSP

<

Digitizer
;A/D-Wandler, >;ADC

< <

DIP-Sch&r
engl&ppelbedeutung
a) Abkürzung f"ual Inline P"
b) dip =Versenkung;  DIP-Schalter besitzen meist drei bis zehn kleine Schiebeschalter (On/Off), sind meist schwer zugänglich plaziert und nur mit einem Schraubenzieher oder Kugelschreiberspitze bedienbar.
Heute werden viele dieser Anpassungen von der Software direkt vorgenommen (Plug and Play), die beim erstmaligen Einschalten das Gerät erkennt und die notwendigen Einstellungen vornimmt.

Direct
Ein Direct-Regler bei einem Effektgerät bestimmt den Anteil des unveränderten Signals, das am Ausgang dem Effektsignal zugemischt werden soll.

Direct Current
= DC = engl. Bezeichnung für Gleichstrom. 

Direct Memory Access
>; DMA.

<

Direct-Injection-Box
<

Direct-to-D"ecording
Ver&te Bezeichnung für Harddisk Recording.

"

DirectX
Programmier Oberfläche (Microsoft), ermöglicht direkten (= schnellen) Zugang zu Hardware Funktionen. Ursprünglich für Spiele entwickelt, kann sie auch bei Audio Programmen als Schnittstelle für Soundcards genommen werden.DirectX wird häufig mit ActiveX verwechselt.

DirectX Plug-In
ermöglicht es, z. B. Samples mit Effekten zu versehen.

Directory
Computer: Inhaltsverzeichnis eines Datenträgers, bei anderen Medien hat das Directory zwar einen anderen Namen (TOC = Table of Content = Inhaltsverzeichnis einer MiniDisc), jedoch die gleiche Funktion.
Es gibt extra Software (Computer) und Geräte mit einer speziellen Funktion (z. B. MiniDisc-Recorder), die das Inhaltsverzeichnis wieder dem aktuellen Inhalt anpassen und somit verloren geglaubte Dateien retten können.

Direktschall
Schallanteil, der den Hörer oder das Mikrofon direkt erreicht (im Gegensatz zu den Schallanteilen, die auf ihrem Weg durch Hindernisse gestört oder reflektiert werden). Meist wird bei der Mehrkanaltechnik im Studio der Direktschall aufgezeichnet, dem später mit Effektgeräten und Raumsimulatoren eine neue, virtuelle Position im Stereospektrum zugewiesen wird.
Für klare Sprachaufnahmen ist der Direktschall besonders wichtig.

Disc
Diskette, Scheibe, Schallplatte.

Disk At Once
Aufnahmemodus beim CD Brennen. Das Brenne geschieht ohne Pause.

Diskette
Immer noch weitverbreiteter, jedoch wegen der geringen Speichkapazität (HD = 1,44 MB) zum Aussterben verdammter Datenträger. Mittlerweile versuchen diverse Hersteller einen neuen Standard mit grösseren Kapazitäten zu lancieren (z. B. Iomega mit Zip = 100 bzw. 250 MB).

Disklavier
Akustisches Klavier von Yamaha, das neben einer MIDI-Schnittstelle über eine aufwendige Elektromechanik verfügt, die es erlaubt, das Spiel eines Pianisten aufzuzeichnen, auf einem internen Speicher (Diskettenlaufwerk) abzulegen und zu einem späteren Zeitpunkt beliebig oft wiederzugeben.

Diskret
Lat. discernere:unterscheiden; Gegensatz von kontinuierlich, stufenlos. Analoge Signale sind kontinuierlich, digitale diskret, also abgestuft.

Diskrete Fouriertransformation
>; DFT.

<>Distortion
a) Der analoge Ve&rungseffekt (engl. Distorion) wurde durch die gezielte Übe"erung der Vorverstärkerstufe erzeugt. Dadurch wurden dem Klang zusätzliche Obertöne zugefügt. Distortion ist ein im Rock- und Metal-Sound fester Bestandteil, der auch digital erzeugt (nachgeahmt) werden kann.
b) Der gefürchtete Effekt bei einer übersteuerten Aufnahme: Verzerrte Pegelspitzen machen in den meisten Fälle eine Tonaufnahme unbrauchbar.

Dithering
engl.: Verwischen. Dithering verwischt die Quantisierungsfehler, die Quantisierungsrauschen erzeugen. Dithering verbessert vor allem den Höreindruck leiser Passagen.

Dolby
Audiotechnische Firma (Gründer Ray Dolby), die sich zuerst mit Rauschunterdrückungssystemen einen Namen machte. Eine professionelle, analoge Mehrkanalmaschine mit Dolby SR wird heute noch von verschiedenen Toningenieuren aus klanglichen Gründen jedem digitalen System vorgezogen. Heute hat Dolby mit dem eigenen Surround-Kodierungsverfahren erneut ein höchst aktuelles Produkt.

Dongle
>; Kopierschutz-Key.

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Doppler-Effekt
Bena&nach seinem Entdecker Christian Doppler (Physiker, 19. Jahrh.)"t der Dopplereffekt, dass sich Signale (Tonhöhen) durch ihre Transportrichtung und -Geschwindigkeit für den stationären Empfänger verändern (vgl. vorbeifahrender Krankenwagen mit Martinshorn). Der Doppler-Effekt wurde in den rotierenden Lautsprechern des Leslie-Kabinets ausgenützt, der der Hammond-Orgel mit zu ihrem legendären Klang verhalf.

Double-Mode
>; Dual-Mode

Doubling
Verdoppeln eines Signa&Dadurch wird ein breiteres oder volleres Klangbild erzeugt. Beim "n Doubling wird die Stimme (oder das Instrument) zweimal auf verschiedenen Spuren aufgenommen. Elektronisches Doubling erzielt man mit einem Chorus oder Pitch-Shifter, sauberer mit einer kurzen Verzögerung.

Dreieck
Schwingungsform mit geringem Obertongehalt, auch Triangle (= Dreieck) genannt. Wird in einigen analogen Synthesizern in Oszillatoren und LFOs anstelle der Sinuswelle eingesetzt.

Drive
a) Beim Computer: Laufwerk, z. B. Diskettenlaufwerk oder Festplatte.
b) Bei Effektgeräten: In der Distortionabteilung erhöht der Drive (etwa auch Gain genannt) die Verzerrung.
c) Beim Jazz: vorwärtstreibender, ansteckender Swing.

Drop
Andere Bezeichnung für Punch-In/Out.

Drop-Frame
engl.: Fallenlassen, Vernachlässigen eines Bildes (= Frame). Wichtig für die SMPTE-Synchronisation von Bild und Ton.
Ist jedoch nur für die US-Norm NTSC relevant. Da diese statt mit 30 nur mit 29,97 Frames pro Sekunde arbeitet, entschied man sich zu einem Kompromiss und lässt in regelmässigen Abständen Bilder weg. So wird die zeitliche Verschiebung kompensiert. (PAL arbeitet mit 25 Frames/sec, Film mit 24 Bilder/sec).

Drumcomputer
Eigenständiges Gerät zu Erzeugung von Rhythmusspuren. Ein Drumcomputer enthält neben (möglichst vielen) Schlagzeugsounds auch einen integrierten Sequenzer. Drumcomputer werden durch MIDI-Sequenzer und andere, vielseitigere Kompositions-Hilfsgeräte abgelöst.

Drum-Editor
In einem Sequenzerprogramm: Spezielles Fenster zum einfachen Bearbeiten von MIDI-Drum-Tracks. Es sind in den meisten Fällen verschiedene Darstellungsarten wählbar, inklusive Schlagzeugnotation.

Drum-Machine
>; Drumcomputer.

<

Drum-Map
Für alle Klangerzeuge&eren Drumsounds nicht nach dem General-MIDI-Standard plaziert sind, "man eine Tabelle erstellen, mit deren Hilfe jede MIDI-Note einem Drumsound zugewiesen wird. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn ein MIDI-File auch in einem anderen (z.B. GM-)Setup abgespielt oder übers Internet verbreitet werden soll.

Drum-Pad
engl.: Berührungsempfindliche Schlagfläche. Setzt Schlagimpulse (durch Finger oder auch Trommelstöcke erzeugt) in elektrische Spannungen um, die entweder Geräte intern (Roland Drumpads) oder in einem speziellen Drum-to-MIDI-Converter in die entsprechenden MIDI-Befehle umgewandelt werden.

Drumkit
Engl.: Schlagzeugset. Sowohl ein echtes Schlagzeugset mit Bassdrum, Trommeln, Becken und Hi-Hat als auch die Zusammenstellung von Drumsounds in MIDI-Klangerzeugern zu einem kompletten Schlagzeug.

Drum-to-MIDI-Converter
Einheit, das in der Lage ist, elektrischen Impulse in MIDI-Noten umzuwandeln. Diese Impulse können von einem Mikrofon oder von Drum-Pads stammen. Dabei wird auch die Anschlagdynamik verarbeitet.

DSP
a) Kurzform für einen Computer Chip (Digital Signal Processor), der eigens zur Berechnung von Audio Daten entworfen wurde.Oft schon in der Soundkarte integriert und so den Rechner entlastend.
b) Kurzform für Digital Sound Processing (= Digitale Sound Bearbeitung); mit mathematischen Verfahren werden die digitalen Daten des Klangs nach Maßgaben des Sound Designers manipuliert. >; Digitaler Si
engl.: Doppelt. Im Dual-Mode gewisser Synthesizer kön"wei Sounds kombiniert bzw. übereinandergelegt werden. Der Ausdruck ändert sich je nach Hersteller und Modell: Wird auch Combi- oder Performance-Mode genannt.

Ducker
engl.: Von to duck = unter- oder abtauchen. In dieser speziellen Funktion eines Kompressors (auch als eigenständiges Gerät erhältlich) wird das Eingangssignal durch ein externes Steuersignal abgeschwächt. Ideal für die automatische Abschwächung des Musiksignals bei Durchsagen. Wird oft bei Radiostationen eingesetzt.

Dump
engl.: abladen, abwerfen. Ein Dump lädt einzelne Datenblöcke oder den gesamten Speicherinhalt (Bulk-Dump) in ein anderes Gerät oder Speichermedium ab. (Sinnigerweise bedeutet Dump jedoch auch Abfallhaufen). >;data dump

Im MIDI-Sample-Dump: Erster Date&ck, der die Informationen über das Sample (Bitbreite, Loop-Daten, Länge)"ält.

Dump-Request
MIDI-Befehl: Fordert ein anderes MIDI-Gerät auf, seine SysEx-Daten zu übermitteln. Wird beispielsweise von einem Sound-Editor verwendet, um einen, mehrere oder alle Sounds eines Synthesizers anzufordern. Dump-Requests sind als SysEx-Befehle gerätespezifisch und sollten in der MIDI-Dokumentation zu finden sein.

Duophon
Zweistimmig. Die ersten analogen Synthesizer waren einstimmig. Dann folgten Mitte der 1970er Jahre einige zweistimmige Modelle. Heutige Instrumente sind zum Großteil polyphon (= mehrstimmig). Beispiele: OsCAR, ARP 2600, Yamaha CS40M etc.

Duplex
Aus Telegraphen Zeiten herüber gerettet. Die Parallel Operation vom Daten Versenden und Daten Empfange (gleichzeitiges Arbeiten von Audio in/out).

DVA
>; Dynamic Voice Allocation

<

DVD
Kurzform für "Digital Ve&ile Disk" (= digitale vielseitige Scheibe), Datenträger, 25 mal so groß "ie CD.

DX7
Yamaha DX7. Populärster Synthesizer, der jemals gebaut wurde. Stellte die damals neuartige Frequenzmodulation erstmals einem breiten Publikum vor.

Dyaxis
Versuch der Firma Studer, ins Harddisk-Recording einzusteigen. Dieses professionelle System, das einen MacII als CPU enthielt, hatte alles, um ein Renner zu werden, konnte sich gegen die Konkurrenz (z.B. Digidesign ProTools) jedoch nie richtig durchsetzen und wurde nur in relativ kleinen Stückzahlen verkauft.

Dynamic Response
engl. für Dynamik-Wiedergabe, Dynamikumfang.

Dynamic Voice Allocation
Die dynamische Stimmenzuordnung organisiert die Polyphonie eines Klangerzeugers im MIDI-Multi-Mode nach optimalen Möglichkeiten: Die notwenigen Stimmen werden augenblicklich dem Klang zugeführt, der sie momentan gerade beansprucht. Diverse Geräte bieten die Möglichkeit, der dynamischen Stimmenzuordnung gewisse Prioritäten zuzuordnen.

Dynamik
Die Dynamik (gemessen in dB) gibt an, in welchem Verhältnis der minimale und der höchstmögliche Pegel eines Audiogeräts stehen. Das menschliche Gehör verträgt eine Dynamik von höchstens 130 dB (Erreichen der Schmerzgrenze). Analoge Tonbandgeräte erreichen eine Dynamik von 60 bis 80 dB. Digitale Systeme können über 100 dB Dynamik erreichen. Bei einer MIDI-Tastatur kann damit auch die Anschlagdynamik gemeint sein.

Dynamikbereich
>; Dynamik. 

Beeinflusst die Dynamik eines&iosignals, indem er etwa leise Stellen anhebt, laute Passagen jedoch dämpft. Zu"Dynamikprozessoren gehören Kompressoren und Expander (und somit Rauschunterdrückungssysteme) und deren Spezialversionen wie Limiter, De-Esser usw.

Dynamische Mikrofone
Meist Tauchspulenmikrofone: Die durch Luftschwingungen bewegte Mikrofonmembrane erzeugt im Magnetfeld Spannungen.
Dynamische Mikrofone sind robuster und preiswerter als Kondensatormikrofone, dafür weicht ihr Frequenzgang stärker von der Ideallinie ab, was jedoch für bestimmte Anwendungen sogar Vorteile bringen kann.
Bühnenmikrofone sind in den meisten Fällen dynamische Tauchspulentypen, doch auch im Studio gibt es bekannte Anwendungen, z. B. für die Bassdrum oder manche Bläser (Trompete, Posaune).Neben dem Tauchspulenmikrofonen gehört auch das Bändchenmikrofon zur Familie der dynamischen Mikrofone, ist jedoch wegen seiner Anfälligkeit eher selten anzutreffen.

Dynamische Stimmenzuordnung
>;Dynamic Voice Allocation.