I/O
Beim Computer Abk. für Input/Output. Zeigt an, dass der so bezeichnete Anschluss sowohl Daten senden als auch empfangen kann, was bei den meisten Peripherieschnittstellen zutrifft.

IBM
US-Konzern ( International Business Machines), der mit der Einführung der ersten PCs (PersonalComputer = Einzelplatzrechner) wesentlich zum heutigen Weltstandard beigetragen hat.
Nachdem die Windows-Oberfläche von Microsoft (nach dem Vorbild von Apple) auch die PCs mit einer graphischen und somit benutzerfreundlicheren Oberfläche sowie die Schnittstellen mit MIDI-Fähigkeiten ausstattete, entwickelten sich die Bürorechner auch zu Computern für Musikanwendungen, die heute dem Macintosh in nichts mehr nachstehen. Auch das Softwareangebot im Musikbereich ist mittlerweile grösser als für den Mac.

IBM-kompatibel
Computer-Hardwareteile, die in einem PC verwendet werden können. Meist sind diese Nachbauten günstiger als die Originale. So können aus kompatiblen Einzelteilen enorm preisgünstige PCs zusammengebaut werden. Da jedoch kleinste Abweichungen von der Norm zu Problemen führen können, gelten Eigenbau-PCs in den meisten Fällen als Absturz gefährdeter, als (getestete) Komplettangebote diverser Hersteller.

IC
Integrierte Schaltkreise (engl. Integrated Circuits) ersetzen Platinen mit diskreten Bauteilen. Auf einem Siliziumteil werden sämtliche Schaltungen miniaturisiert aufgepackt.

IMA
> International MIDI Association.

Impedanz
Scheinwiderstand. Ist für den korrekten Zusammenschluss verschiedener elektronischer Geräte (z. B. Gitarre an Mischpult, Lautsprecher an Endstufe) sehr wichtig.

Implementation-Chart
> MIDI-Implementation-Chart.

Impuls
Stromstoß, kurzes, elektrisches Signal. Kann unter anderem zum Auslösen einer Funktion (Trigger) verwendet werden.

Impulsverhalten
a) Beim Lautsprecher die Fähigkeit, kurze Signalspitzen wiederzugeben. Da dies von der Bauart der Membran abhängt und durch deren Trägheit negativ beeinflusst wird, gibt ein gutes Impulsverhalten zumindest einen Anhaltspunkt über die Wiedergabequalität des Lautsprechers.
b) Beim Kompressor die einstellbare Attack-Rate.

In
Abk. für Input, Eingang.

Increment
Erhöhung eines (digitalen) Wertes um eine Einheit bzw. einen Schritt.

Increment-Geber
> Alpha-Dial.

Indicator
engl.: Anzeigeinstrument. Bei einem Audiogerät z. B. ein VU-Meter, eine Overload-LED oder allgemein eine Aussteuerungsanzeige.

Infraschall
In Anlehnung an die Farblehre, wo Infrarot unterhalb des sichtbaren Farbspektrums liegt, befindet sich der Infraschall ausserhalb der vom menschlichen Gehör wahrgenommenen Frequenzen, also unterhalb von 20 Hz.

Initialize
Funktion zur Wiederherstellung der ursprünglichen Werte. Initialisieren eines Datenträgers kommt einem Formatieren gleich und löscht sämtliche Daten. Bei (digitalen) elektronischen Geräten werden beim Initialisieren sämtliche Parameter auf die Werkwerte (> factory settings) zurückgesetzt. Wenn es sich dabei um Klangparameter handelt, sind dies neutrale Werte.

Inkompatibel
Gegenteil von kompatibel. Inkompatible Geräte können nicht zusammenarbeiten. So können Klangdaten aus einem Yamaha-Synth nicht in einen Korg-Synthesizer übertragen werden, da diese nicht kompatibel sind.

Inline-Pult
Bei (analogen) Mischpulten: In der Inline-Bauweise (= in einer Linie) werden in einem Modul die Eingangs- und die Monitorabteilung zusammengefasst. Das bedeutet, dass z. B. auf Eingangskanal 1 sowohl das Mikrofonsignal als auch - durch das Betätigen eines Kippschalters - das aufgezeichnete Mikrofonsignal ab Band (Spur 1) zu hören ist.

Input
engl.: Eingang. Bezeichnet den Anschluss eines Geräts, in den ein externes Signal einfliessen kann. Bei analogen Inputs ist die exakte Anpassung zu beachten (Pegel, Impedanz).

Input-Monitor
Bei Tonaufzeichnungsgeräten: Funktion zur Bestimmung des zu kontrollierenden bzw. hörenden Signals. Die meisten Mehrkanalgeräte verfügen über einen automatischen Umschalter (Auto-Monitor), der je nach Spurstatus zwischen dem am Eingang anliegenden und dem aufgezeichneten Signal hin und herschalten. Dies ist vor allem bei Punch-In / Drop-In von Bedeutung.

Input/Output
> I/O.

Insert
Beim Mischpult spezielle Jack(buchse) mit integrierten Schaltkontakten, die im Leerzustand den Signalweg verbindet. Ein Stecker (Stereoklinke) trennt den Signalweg auf, so dass ein externes Gerät (Effektgerät, Dynamikprozessor usw.) eingeschleift werden kann. Insert-Buchsen gibt es auch bei Kofferverstärkern.
Tip: Die Insert-Buchse kann auch als Direct-Out verwendet werden (ohne dass das Signal auf den Mischbus zurück geleitet wird), indem ein Mono-Klinkenstecker nur halb (bis zum ersten Rastpunkt) eingeschoben wird.

Insert-Mode
In Computersoftware: Einfüge-Modus: Neu einzugebende Daten werden hinter dem Cursor eingefügt, ohne Vorhandenes zu überschreiben. Der Insert-Mode ist in den meisten Programmen der Default-, also normale Modus.

Integrierte Schaltung
> IC.

Integrierte Systeme
Kombinationen von Klangerzeuger, Sequenzer, Sampler, Mischpult, Effektgerät usw. in einer Einheit. Neben dem Preisvorteil sind die Komponenten in einem integrierten System optimal aufeinander abgestimmt.
Nachteil: Das System ist nur so gut wie sein schwächstes Glied, das nicht ersetzt werden kann.

Intensität
a) Beim Synthesizer veränderliche Gesamtgrösse, die die Stärke eines oder mehrerer anderer Parameter beeinflusst. Vereinfacht die Bedienung, da z. B. statt der einzelnen Parameter einer Hüllkurve nur die Intensität (= Intensity) verändert werden muss.
b) In der Akustik Schall-Energiemenge direkt an einer Schallquelle gemessen

Interaktion
Wechselspiel zwischen Reaktionen / Eingaben des Benutzers und dem weiteren Programmverlauf der Software. Ein typisches Beispiel für Interaktivität sind Computerspiele jeglicher Art.

Interface
> Schnittstelle.

Interferenz
Frequenzüberlagerung; Interferenzen können z. B. Radioempfang und Funkverkehr stören. In analogen Synthesizern werden sie durch Mischen zweier Oszillatoren erzeugt und zur Klangformung verwendet.

Interferenzempfänger
Spezielle Richtmikrofon-Konstruktion: Seitlich auftreffende Schallwellen löschen sich in dieser Konstruktion gegenseitig aus. Somit wird die Richtwirkung erhöht.

Internal Memory
Beim Synthesizer der interne Sound-Speicher.
Viele Synthesizer bieten die Möglichkeit, den internen Speicher mit externen Memory-Cards oder Cartridges zu ergänzen.

International MIDI Association
Die IMA ist die offizielle Vereinigung der MIDI-Anwender. Sie hat ihren Sitz in Los Angeles. Ihr kann jeder beitreten. Ihre Aufgabe besteht darin, ihren Mitgliedern Informationen über die MIDI-Norm zugänglich zu machen.
Leider scheint es, dass sich die IMA aufgelöst hat, denn es gibt keine Internet-Aktivitäten.(Geheimkonferenzen? Undercover?)

Interpolation
Errechnen von Zwischenwerten. Im digitalen Audiobereich wird Interpolation für das Errechnen von Überblendungen, Ein- und Ausblendungen usw. benutzt, wobei die beiden Extremwerte als Ziel angenommen und die erforderlichen Zwischenwerte vom Computer interpoliert werden. Bei Interpolationsaufgaben kann oft die Interpolationskurve (linear oder logarithmisch) gewählt werden.> site "Syntheseformen" / Transitional Synthesis

Intervall
Abstand. In der Musik zwischen zwei Tönen in einer Tonleiter, im zeitlichen Ablauf: zwischen zwei Zeitpunkten.

Inverter
Schaltung oder Baustein: Verwandelt ein positives Signal in ein gleichwertiges negatives oder umgekehrt.

ISDN (= Integrated Services Digital Network)
Übertragungsart für digitale Daten über normale Telefonkabel. Erfordert sowohl beim Sender als auch beim Empfänger einen speziellen Converter.