Die Akustik, die Lehre vom Schall bzw. den Schallereignissen beschreibt die Ausbreitung des Schalls im generellen. Hierzu zählen u. a. die Schallerzeugung, Reflektion, Verzögerung, Interferenz und Absorption.

Es gilt die Physik, deren Teilgebiet die Akustik ist. Alles läuft ohne unser Zutun oder jeden Bezug zu uns ab.

Nimmt das Ohr den Schall auf, werden die physikalischen Vorgänge zu physischen und bekommen eine andere Bedeutung. Das Ohr, unser zweitwichtigster Fernsinn, verarbeitet die akustischen Phänomene: Membranen (Häute) schwingen im Takt der Druckänderungen des Tons, komplizierteste Knochenkonstruktionen verstärken die geringen Kräfte und schließlich wandeln Sinneszellen das Ereignis in elektrische Impulse um, die unser Gehirn interpretieren kann.

Wenn der Schall erst einmal in elektrische Impulse umgewandelt ist und den Weg bis in unser Gehirn zurücklegt hat, durchläuft er dort mehrere Stationen bis er als erkennbares "Tonsignal" (ob Ton oder Geräusch interessiert zunächst nicht) in unserem Bewusstsein wahrgenommen wird.

Die Gehörphysiologie handelt von der Gehörschallverarbeitung, die Psychoakustik von der Wahrnehmung akustischer Objekte.