Sample
engl.: Probe, to sample: abtasten und digital speichern;
a) ein kurzes Audiostück, digital gespeichert,
b) ein einziger Abtastwert im Audiobereich,
c) ein kompletter Klang, bestehend aus individuellen samples

sample-and-hold
Schaltkreis in einem Analogsynthie, der das Eingangssignal (Spannung) teilt; ein Teil geht direkt zum Ausgang ungeachtet dessen, wie der Zwilling des Signals im Innern (hold) bearbeitet wird.
In einer bekannten Schaltung steuerte weisses Rauschen am input einen Tonoszillator, der daraufhin für seine Tonhöhen Zufallsfrequenzen annahm (das weisse Rauschen entsteht durch eine statistische Gleichverteilung aller Frequenzen)

Sampler
Hardware oder Software, die samples als Hauptquelle für ihren output nimmt.

Sample Rate
Abtastfrequenz; sie ist ein Mass für die > Auflösung

Sample rate converter
> Abtastwandler

Sampling
> Abtasten

Scrub
engl.: schrubben, kratzen;
das manuelle Hin- und Herbewegen innerhalb eines Audioereignisses, um eine bestimmte Stelle zu finden. Bezeichnung rührt von den DJs her, die so während des Abspielens Schallplatten hörbar bearbeiteten.

SDII
Sound Designer II, an audio file format (Digidesign)

SDK
S
oftware development kit, ein Programm, um Software zu schreiben

SDS
s
ample dump standard (MIDI), regelt Datenübertragung über MIDI-Kabel

Sequence
Eine Folge (lat.: sequi, folgen) von Aufführungsvorschriften (Noten und andere Parameter), die man im > Sequenzer speichert

Sequencer
Hardware oder Software oder Modul, das Sequenzen speichert, normalerweise im MIDI_Format.

Sidebands
Frequenzanteile (Seitenbänder), die ausserhalb der Hauptfrequenz bei AM- und FM-Synthese auftreten. > clangorous.

Signal-to-Noise Ratio
Verhältnis (engl.: ratio) von reinem Signalanteil des Audioereignisses zur Störung (engl.: noise, Geräusch); wird logarithmisch (dB) angegeben. Je höher die Verhältniszahl ist, desto "sauberer" ist das Signal: Auch: SNR, s/n ratio und s:n ratio.

Sinuskurve
engl.: sine wave; > home page "Grundlagen"; Grundlage des Fourier-Theorems und damit der Additiven Klangsynthese

single-step mode
Betuliches Schritt-für-Schritt-Eingeben von Klangereignissen in den Speicher, auch "step mode" und "step-time".

SMP
audio file format (Turtle Beach's SampleVision)

SMPTE time code
Ein für die Synchronisation wichtiges zeitliches Bezugssystem,entwickelt von der Society of Motion Picture & Television Engineers. sprich "simp-tie." > frame

SND
(= sound), Audio-Dateiformat (Macintosh)

snapshot automation
MIDI-konrollierte Mixer-Automatik, bei der sich der Mixer die Stellung von Schiebereglern etc. "behält" ( einen snapshot, Schnappschuss macht) und bei Bedarf wieder abrufen kann.

song position pointer (SPP)
Zeiger (= pointer) für den aktuellen Ort des Songs; gemessen in Sechzehnteln von Start an

sostenuto pedal
Ein Pedal am Flügel, beim Synthie nachgeahmt; Töne bleiben klingen, die schon nieder gedrückt wurden.
Vergleiche mit > sustain (pedal).

S/P-DIF
S
ony/Philips Digital InterFace; Standardformat zur Übertragung von audiodaten.
Ähnlich > AES/EBU

spectrum of a sound
Klangspektrum
> Fourier analysis; > partial.

split keyboard
Geteiltes keyboard, mit dem auf einem Manual unterschiedliche, zugewiesene Klangfarben verifiziert werden können.

SPP
> song position pointer.

step input
> single-step

Streaming audio
Transport von Multimedia-Dateien in einem "Strom", das Abspielen geschieht während des Empfangs, keine download-Zeit.

Subtraktive Synthese
>Analoge Synthese

Sustain
Teil des Klangverlaufs, bei dem der Klang quasi-statisch verharrt. Im Kurvenverlauf sieht man einen Waagerechte.
sustain (engl.) = sostenuto (ital.) = gehalten (dtsch.)

Sync
Synchronisation, Abstimmen von geräten unter dem Zeitaspekt

sync track
Bezugssignal zur Synchronisation, auf einer Spur (=track) abgelegt
> SMPTE time code
>FSK.

Syncopate
(griech.syncopeïn: zerschneiden) Verlagern einer Betonung (Akzent) von einer gewohnten zu einer ungewohnten Stelle. Durch das Enttäuschen der Hörerwartung wird das Klang-Zeit-Ereignis (Musik) reizvoller (z. B. Jazz, insbesondere Bossa Nova, auch "time out" von Dave Brubeck)

Synthesizer
Musikinstrument, das Klänge elektronisch erzeugt. Die grundlegenden Prinzipien (Spannungssteuerung) wurden von Robert Moog und anderen in den 60ern dargelegt und verwirklicht. Kann programmiert werden.

system-common
übergeordnete MIDI-Daten, die das gesamte MIDI-System betreffen.

system-exclusive (sys-ex)
spezielle MIDI-Daten, die Geräte bezogen sind; werden meist für patch-Infos verwendet und im editor/librarian bearbeitet und gespeichert.

system real-time
zeitbezogene MIDI-Daten, die über MIDI clock, start, stop, continue, active sensing, und system reset Aufschluss geben.